Wasserdicht, 5000mm Wassersäule – Was heißt das eigentlich?

Wasserdicht, 5000mm Wassersäule – Was heißt das eigentlich?

Wer häufig Fahrrad fährt oder andere Sportarten an der frischen Luft ausübt, weiß die Vorteile von moderner Funktionsbekleidung zu schätzen. Bei schlechtem Wetter ganz besonders die von atmungs-aktiver wasserdichter Regenbekleidung.

Was aber ist Wasserdicht?

Und wie wird die Wasserdichte der Regenbekleidung ermittelt?

Das der von AGU verwendete Stoff Poray 5000 mm oder 10000 mm Wassersäule aushält, wurde schon an anderer Stelle hier im Blog oder im Shop erwähnt.

Die Wasserdichte der Kleidung wird also als Wassersäule in Milimetern angegeben.
Ermittelt wird dieser Wert im Labor nach DIN EN 20811 (Quelle Wikipedia). Bei diesem Laborversuch wird ein Stück des zu testenden Stoffes unter einen Zylinder gespannt. Dieser Zylinder wird nun nach und nach mit Wasser befüllt. Hierbei wird beobachtet bei welcher Höhe der Wassersäule Wassertropfen den Stoff durchdringen. Die gemessene Höhe der Wassersäule gibt dann die Dichtigkeit des Stoffes an.

Als Wasserdicht gilt nach europäischer Norm EN 343 eine Wassersäule von 1300 mm. Die Schweizer Eidgenössische Materialprüfanstallt (EMPA) geht allerdings davon aus, daß eine wasserdichte erst ab einer Wassersäule von 4000 mm gegeben ist (Wikipedia). Grund für diese Annahme ist, das beim Sitzen auf nassem Untergrund ein Wasserdruck von 2000 mm aufgebaut wird, bei Knien in der Hocke sogar 4800 mm. Der Regen von oben wird also nicht als das eigentliche Problem angenommen.

Wichtig, was die Wasserdichte der Kleidung betrifft ist noch, das die Nähte nicht nur vernäht sondern verklebt sind, denn sonst dringt Wasser durch die Nähte ein.

Man kann also davon ausgehen, daß man mit der AGU Regenbekleidung aus Poray 5000 bzw. Poray 10000 auf der sicheren Seite ist und bei Regen tatsächlich trocken bleibt. Und das auch für lange Zeit. AGU Regenbekleidung ist in der Waschmaschine waschbar und bleibt wasserdicht.

Weiter zur Wasserdichten Regenbekleidung…